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Entschlossen zu Tat



In der November / Dezember 2013 Ausgabe des PIECEWORK Magazins las ich die Geschichte von Mary Stavraka und der Stickerei von Karya, geschrieben von Mary Polityka Bush, einer Schriftstellerin und Handarbeiterin. Mary Stavraka wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Griechenland geboren. Früh verlor sie eine Hand und beschädigte später ihre verbleibende Hand. Sie kannte bereits die Grundlagen des lokalen Stickstils und beschloss, weiter zu sticken. Sie entwickelte eine Methode, um das Arbeitstuch an einem ihrer Beine zu befestigen, und machte mit ihrer beschädigten Hand die Stiche. Sie fuhr fort, ihren Stil ihr ganzes Leben lang zu sticken und zu lehren.


Diese Geschichte erinnerte mich an das erste Mal, als ich ein paar Damen mit beschädigten Händen das Tätowieren beibrachte. Einer hatte einen Unfall erlitten und der andere litt an der Arthritis, die unsere Hände und Finger mit zunehmendem Alter verdreht. Keiner von ihnen hatte die Geschicklichkeit, ein Shuttle zu halten und die Fäden zu manipulieren. Sie waren sehr enttäuscht.


Ich dachte dann an Nadelstich. Zusammen mit einem Touristen aus Deutschland, der Linkshänder war, bildeten diese drei meine erste Nadel-Tatting-Klasse. Die beiden ursprünglichen Damen nahmen die Nadel wie eine Ente zum Wasser und machten in der nächsten Woche Spitze. Ich musste langsamer fahren und dem anderen das Linkshänder-Nadel-Tatting auf Deutsch beibringen, da der Tourist kein Englisch sprach! Was für eine Klasse das war! Aber weder körperliche Nachteile noch Sprachunterschiede schreckten diese drei ab, die entschlossen waren, zu handeln.


Meine Gedanken gingen heute weiter zu Fetzen, die möglicherweise auch körperliche Herausforderungen an ihren Händen haben. Ich erinnerte mich, dass Helen Chesno ein Buch veröffentlichte. "Mit einer Hand tätscheln."



Cover von Tatting mit einer Hand von Helen Chesno




Dieses Diagramm zeigt das Grundkonzept für die Einhandmethode. Es ist dem von David F. Randall patentierten Verfahren und Gerät sehr ähnlich. Die "Herstellung von Tätowierungen und Vorrichtungen dafür" (US-Patent 31624 3/5/1861.)



Gerät zum Tätowieren mit einer Hand von Helen Chesno



Gerät zum Tätowieren mit einer Hand von David Randall



In diesen beiden Diagrammen bieten die Stifte und Pfosten des leierförmigen Webstuhls die Unterstützung, die die Finger normalerweise bieten würden. Helens Diagramm zeigt eine Kette, die gerade hergestellt wird. Der Randall-Webstuhl zeigt einen Ring in Bearbeitung. Fig. 3 zeigt das nicht umgedrehte ds und rechts das richtig umgedrehte und positionierte ds.



"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg." Alles Gute zum Tatting.

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