Emma Watson verteidigt den Feminismus
Am 20. September 2014 hielt die Botschafterin der Vereinten Nationen für guten Willen, Emma Watson, im UN-Hauptquartier eine beeindruckende Rede zur Gleichstellung der Geschlechter, die die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich gezogen hat. Die Rede startete die HeForShe-Kampagne, eine UN-Bewegung für die Gleichstellung der Geschlechter, in der Männer und Jungen als Anwälte auftreten, um Frauen und Mädchen zu stärken. Die Kampagne ermutigt Männer und Jungen, sich gegen die Ungleichheit der Geschlechter aller Art einzusetzen.

In ihrer Rede erklärte sie, dass es für sie leicht war, sich für eine Feministin zu entscheiden, obwohl der Feminismus zu einem verwirrenden, unpopulären Konzept geworden ist. Viele Frauen entscheiden sich deshalb dafür, sich nicht als Feministinnen zu identifizieren. Watson definierte Feminismus als den Glauben, dass Männer und Frauen politisch, wirtschaftlich und sozial gleiche Rechte und Chancen haben sollten. Sie sagte, dass die Assoziation zwischen Feminismus und Menschenhass aufhören müsse oder dass Gleichheit niemals erreicht werden könne.

Watson glaubt, dass sie als Frau es verdient, genauso bezahlt zu werden wie ihre männlichen Kollegen, persönliche Entscheidungen über ihren eigenen Körper zu treffen, an der Entscheidungsfindung ihres Landes beteiligt zu sein und den gleichen Respekt wie Männer zu erhalten. Aber sie beklagte, dass es kein Land auf der Welt gibt, in dem alle Frauen erwarten könnten, all diese Rechte zu erhalten.

Watson lud Jungen und Männer ein, sich für die Gleichstellung der Geschlechter einzusetzen. Sie erklärte, dass die Ungleichheit der Geschlechter auch ein Männerproblem sei. Sie gab Beispiele dafür, dass ihr Vater in der Gesellschaft nicht so geschätzt wird wie ihre Mutter und junge Männer, die an einer psychischen Erkrankung leiden und nicht in der Lage sind, um Hilfe zu bitten, aus Angst, dass sie dadurch weniger ein Mann werden würden. Sie erklärte, dass sie wollte, dass Männer diesen Mantel übernehmen, damit ihre weiblichen Verwandten frei von Vorurteilen sind und dass sie und ihre Söhne frei sein können, verletzlich und menschlich zu sein.

Während der Rede erwähnte Emma Watson kurz ihre Karriere als Schauspielerin und wie die Leute denken könnten, dass dies ihre Glaubwürdigkeit als Botschafterin des guten Willens beeinträchtigen würde. Sie erklärte, dass dies ein berechtigtes Anliegen sei, aber das Wichtigste, an das sie sich erinnern sollte, war, dass dieses Thema etwas war, das sie wirklich interessierte, und sie wollte die Dinge wirklich verbessern. Sie fühlte sich persönlich dafür verantwortlich, etwas zu sagen. Sie zitierte den Staatsmann Edmund Burke, der sagte: "Alles, was die Mächte des Bösen brauchen, um zu triumphieren, ist, dass gute Männer und Frauen nichts tun."

Emma Watsons leidenschaftliche Rede wird sicherlich das Herz und den Verstand zum Thema Feminismus verändern und Menschen jeden Geschlechts ermutigen, überall gegen die Ungleichheit der Geschlechter zu kämpfen.

Video-Anleitungen: Emma Watson ist Mitglied einer Sex-Website (April 2021).