Kalte Verfolgung Bewertung
T. Jefferson Parker hat einen neuen Fan. Ein Freund gab mir vor kurzem Kaltes Streben, ein älteres (2003) Buch von Parkers, und ich bin so froh, dass sie es getan haben. Als der Mord an dem Thunfischkapitän zum ehemaligen Bürgermeister wurde und der Erfolg des Ford- und Mercury-Händlers dem Morddetektiv von San Diego, Tom McMichael, zu Gute kam, hätte er das auch tun sollen. Immerhin gab es Jahrzehnte des Todes und der Zerstörung zwischen den Braga und McMichael. Da Tom der absolute Profi war, akzeptierte er den Fall.

Bis in seine 80er Jahre wurde Pete Braga im Trophäenraum seines Hauses zu Tode geprügelt aufgefunden. Als McMichael am Tatort ankam, war er überrascht von der Gewalt, die im Zorn stattgefunden zu haben schien. Wer hätte Braga genug hassen können, um eine so harte Tat zu begehen, besonders in seinem fortgeschrittenen Alter? Der Hauptverdächtige stellte sich als seine Krankenschwester heraus, die Person, die seine Leiche gefunden und 911 angerufen hatte.

Vor vielen Jahren waren Pete Braga und McMichaels Großvater Partner in einem Thunfischfangunternehmen. In einem Streit um Geld tötete Braga seinen Partner. Auf der Suche nach Rache schlug McMichaels Vater brutal Bragas Sohn, der aufgrund seiner massiven Kopfverletzungen zum Idioten wurde.

Tom verliebte sich in Bragas Enkelin, während sie in der High School waren. Während der Ermittlungen stellen beide fest, dass von ihrer vergangenen Romanze immer noch Gefühle übrig sind. Jetzt muss Tom die Person finden, die für den wilden Tod des Mannes verantwortlich ist.

Um die Spannung zu verstärken, ist McMichael fasziniert von und verliebt sich in den Hauptverdächtigen, der ihn mit den Kräften im Revier ins heiße Wasser bringt.

Kaltes Streben ist ein hartgesottener Thriller in straffer Sprache, der das Tempo in Bewegung hält. Die manchmal grobkörnige Prosa sorgt für eine Aufregung, die gut zur Handlung passt. Mit zahlreichen Drehungen und Wendungen wird der Leser von der Handlung und den faszinierenden Charakteren mitgerissen.

T. Jefferson Parker schreibt eine komplizierte Geschichte auf klassische Weise. Er beschreibt die verschiedenen Einstellungen mit einer Knappheit, die verhindert, dass die Handlung durchhängt, während der Leser spürt, dass sie sich tatsächlich im Raum befinden. Es besteht das Gefühl, in die Geschichte selbst einbezogen zu sein, während sie sich dem atemberaubenden Höhepunkt nähert.

Dieses Buch mit vielen Seiten und Handlungswechseln ist es wert, bis zum wirklich überraschenden Ende gelesen zu werden.




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