33 Postkarten Filmkritik
"Wir alle haben das Zeug dazu, Liebe zu finden und Verbindungen zu anderen Menschen herzustellen."

Regisseurin Pauline Chan gab diese Erklärung ab, als sie über ihren Film „33 Postkarten“ sprach. Die Handlung konzentriert sich auf die Suche eines verwaisten Mädchens nach Identität. Der Film untersucht auch die Bedeutung der Familie und die Möglichkeit der Erlösung.

Die Eröffnungsszene des Films zeigt Mei Mei (ausgesprochen „Mai Mai“), die in einem Waisenhaus in China verlassen wurde. Sie wird nie adoptiert und wächst auf, ohne ihren richtigen Namen zu kennen. Mei Mei bedeutet einfach "kleine Schwester". Sie erhält eine Ausbildung durch die finanzielle Unterstützung eines australischen Sponsors. Ihr Sponsor, Dean Randall, schickt ihr Postkarten, die sein Leben beschreiben. Er malt ein idyllisches Porträt seines Hauses und seiner Familie. Mei Mei träumt davon, Teil dieser Familie zu sein und stellt sich Dean als ihren Vater vor. Ihr Traum scheint in greifbarer Nähe zu sein, als das Waisenhaus eine Reise nach Sydney ankündigt, um an einem Chorfestival teilzunehmen. Bei ihrer Ankunft in Australien löst sich Mei Mei von der Gruppe und findet ihren Sponsor. Mei Mei ist verwirrt, als sie entdeckt, dass Dean Randall im Gefängnis ist. Die Spannung im Film steigt, als Mei Mei unabsichtlich in ein kriminelles Unternehmen hineingezogen wird. Dean muss sich irgendwann entscheiden, ob er sein eigenes Leben oder Mei Meis Leben schützen will.

Guy Pearce, Star von „L.A. Vertraulich “, spielt Dean Randall im Film. Er war Regisseur Pauline Chans erste Wahl für die Rolle und er enttäuscht nicht. Er verkörpert die Qual eines Charakters, der eine schlechte Entscheidung trifft und für den Rest seines Lebens damit leben muss. Zhu Lin spielt Mei Mei mit einer ansprechenden Mischung aus Verletzlichkeit und Hoffnung.

Pauline Chan hat das Drehbuch gemeinsam mit Martin Edmond und Philip Dalkin geschrieben. Der Film behält bis zur letzten Szene einen gleichmäßigen Ton bei. Der plötzliche Wechsel von dem grobkörnigen Realismus, der den Rest des Films kennzeichnet, ist etwas beunruhigend. Chan lebt seit 1980 in Australien, lebte aber zuvor in Vietnam, Hongkong und den USA. "33 Postcards" ist eine gemeinsame chinesisch-australische Produktion. Australien und China planen, bei zukünftigen Filmprojekten zusammenzuarbeiten. Wenn „33 Postkarten“ ein Hinweis ist, sind die Ergebnisse sehenswert.

„33 Postcards“ wurde 2011 produziert und 2013 in den USA veröffentlicht. Der größte Teil des Films ist in englischer Sprache mit einigen Untertiteln in chinesischer Sprache. Ich habe den Film auf eigene Kosten gesehen. Bewertung veröffentlicht am 03.04.2015.

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